UNIVERSITÄTSKLINIK FÜR UROLOGIE UND KINDERUROLOGIE

Harninkontinenz

Der Begriff Harninkontinenz beinhaltet ein weites Feld urologischer Krankheitsbilder. Grundlegend haben diese Erkrankungen eine Gemeinsamkeit. Die Harninkontinenz ist ein Zustand, bei dem ein objektiv nachgewiesener unfreiwilliger Harnverlust ein soziales und hygienisches Problem darstellt. Eine Übersicht über dieses vielfältige Erkrankungsbild und die Behandlung der einzelnen Formen soll ihnen unser Poster und unser Flyer geben.

Vor einer Behandlung steht die Diagnostik. Mittels Fragebögen wird die Anamnese erhoben. Oft hilft hier auch ein Miktionstagebuch, in dem Häufigkeiten des Wasserlassen, auch nachts, sowie Inkontinenzepisoden aufgelistet werden. Ein PAD-Test (Messung des Urinverlustes durch Auswiegen von verbrauchten Vorlagen) erleichtert eine Einschätzung der Schwere der Inkontinenz.

Eine klinische Untersuchung sowie ein Ultraschall der Harnblase, der Nieren und ggf. der Prostata wird durchgeführt.Der Urin wird auf Bakterien untersucht.

Zur weiteren Diagnostik können sich urodynamische Untersuchungen (Blasendruckmessung) und/ oder eine Blasenspiegelung (Zystoskopie) anschließen. In Einzelfällen ist auch eine Röntgendiagnostik nötig.

 

Letzte Änderung: 25.04.2018 - Ansprechpartner:

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